Unsere gemeinsame Vision

“Dies ist die letzte Menschengeneration, der es möglich ist, voller Selbstsucht und Gier auf diesem Planeten zu leben. Es ist die letzte Generation, der es möglich ist, die Luft und das Wasser zu verpesten. Wenn wir unsere Herzen nicht für einander öffnen und zu guten Hütern des Planeten werden, müssen wir die allmähliche Erniedrigung und schliesslich den Niedergang der Menschheit auf der Erde miterleben.”

Manchmal lesen oder hören wir einen Satz und wissen mit unzweifelhafter Sicherheit, dass er genau der Wirklichkeit entspricht. Wir wissen dies nicht aus unserem Verstand heraus, unser ganzes Wesen scheint diesen Worten innerlich zuzustimmen. Ebenso ging es uns mit dem obigen Zitat aus einem Buch von Paul Ferrini.

Die meisten Menschen werden innerlich diesem Inhalt zustimmen und doch nicht wissen, wie daran irgend etwas geändert werden könnte. Die möglichen Reaktionen werden zwischen Apathie und Hoffnungslosigkeit und dem Ruf nach einer Lichtgestalt, die das Ruder der Welt umzureissen im Stande ist, pendeln. Wir sind es so gewohnt, das, was uns im Aussen bedroht, auch im Aussen zu bekämpfen, oder darauf zu hoffen, dass es jemand für uns erledigt. Nichts könnte falscher sein!

Ist es nicht so, dass wir auch irgendwo wissen, dass das, was wir glauben zur Wirklichkeit wird? Im Grunde spühren wir, dass alles was wir tun, sprechen, denken, in dieser Welt einen Wiederhall, eine Antwort zwingend nach sich zieht,- und zwar in gleicher Münze! Wenn wir dieses innere Wissen wirklich zutiefst ernst nehmen, könnten wir uns dann noch verantwortungs- und lieblos verhalten, gegenüber den Menschen um uns, der Natur und natürlich auch gegenüber uns selbst?

Wir haben uns kollektiv seit so vielen Generationen für dumm verkauft und geflissentlich unsere tiefe innere Intelligenz ignoriert! Dies nur, um so zu tun, als könnten wir uns selbst nicht helfen und um nicht die Verantwortung für unser Leben voll und ganz in die eigenen Hände zu nehmen. Wir sind es so gewohnt uns klein und wertlos zu denken, dass wir aus diesem selbstgeschaffenen Labyrinth mittlerweile fast nicht mehr heraus finden. …und der Zustand der Welt um uns her ist nur ein Spiegel dafür, wie wir im Inneren mit uns selber umgehen.

Wir müssen uns dringend wieder erinnern! Das heisst, wir müssen uns wieder mit unserem Inneren, unserem Fühlen, unserer Intuition und unserer Liebesfähigkeit verbinden, die wir tatsächlich nie verloren haben. Wer kleine Kinder genau beobachtet hat, wird es bemerkt haben: diese Wesen sind felsenfest in diesem Augenblick verankert. Das Leben ist noch voller Überaschungen und Extase. Ihr Blick hat sich noch nicht im Aussen verloren und kennt daher die Trennung nicht.

Die Heilung nach der wir uns so sehr sehnen ist genau das! Nur indem wir begreifen, dass alles, ob wir es nun mögen oder nicht, zu uns gehört, beginnt der grosse Akt der Vergebung. Stück für Stück nehmen wir wieder alles zu uns zurück, dass uns sowieso schon immer gehört hat. Dieser Akt der Übernahme von Verantwortung, von dem wir vielleicht annehmen dass er schwer ist, wird uns zutiefst erleichtern. Dies ist der Weg zurück zu unserer wahren Macht und Würde,- aber vielleicht ist es ja genau das, vor dem wir uns am meisten fürchten? Wir und die Welt brauchen genau diese selbstbewussten, leidenschaftlichen und leuchtenden Wesen, die wir in Wirklichkeit schon immer sind. Im Grunde leidet die Welt an unserer Kleinheit, weil wir das Göttliche in uns verleugnen. In diesem Sinn wird es eine neue Generation von Menschen geben, – oder keine.

Worin liegt übrigens der Unterschied zwischen der Welt und uns?

Johanna und Tom

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