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TURYA Akademie – wesentlich sein

9 Schlüssel zu Lebensfreude und Sinn

Vielen Dank für dein Interesse an 9 Schlüssel zu Lebensfreude und Sinn.

Diese 9 Schlüssel zeigen dir wie du dich leicht mit dir selbst wieder verbinden kannst, gerade dann, wenn es einmal eng ist und das Leben dich herauszufordern scheint. In verdichteter Form wirken diese 9 Schlüssel in der Visionssuche oder Vision Quest zusammen. 

Durch die vielschichtigen Versuchungen und Verlockungen durch die Medien und den ständig wachsenden Druck in der Arbeitswelt sind wir Menschen auf besondere Weise herausgefordert bei uns zu bleiben und uns mit unserem wahren Wesen zu verbinden. 

Das uralte Ritual der Visionssuche ist hierfür ein sehr kraftvolles Werkzeug und gerade für uns moderne Menschen so wertvoll. 

Im Grunde ist es unser tiefstes Leiden, dass wir aus der Einheit gefallen sind. Wir haben das Paradies genauso verloren, wie unser Urvertrauen und das tiefe Selbstverständnis, dass alles gut im Leben ist und Freude und Glück zu unserem Geburtsrecht gehören. 

Wir glauben, dass die biblische Geschichte des Falls aus dem Paradies von Adam und Eva im Grunde „nur“ eine Methapher ist, die beschreibt, was uns Allen geschah, nachdem wir auf die Welt kamen. 

Wie du vielleicht schon selbst wahrgenommen hast, befinden sich Neugeborene noch in einer „anderen“ Welt. Sie scheinen tief in sich zu ruhen und unterscheiden nicht zwischen ihren Gefühlen und denen ihrer Mutter. Diese Wesen leben noch in einer Welt der Einheit,- sie sind und fühlen sich nicht getrennt,- aussen und innen sind für sie  Eins.

Das scheint sich aber nach den ersten Monaten, wie viele wissenschaftliche Studien zu belegen scheinen, zu ändern. Zuvor scheint es in Kleinkindern noch kein Bewusstsein von sich als Person oder Körper zu geben,- vor einen Spiegel gehalten, erkennen Säuglinge noch nicht ihr Spiegelbild. Doch mit der Zeit geht diese Erfahrung der Einheit mit und mit verloren.

Für die meisten wenn nicht alle Menschen ist dieser Verlust der paradiesischen Einheit ein Trauma. Ich selbst hatte als kleiner Junge immer wieder das Gefühl, dass mir etwas total Wichtiges abhanden gekommen war, konnte aber einfach nicht ausdrücken was es war.

Die 9 Schlüssel können für dich ein sehr hilfreicher Weg sein, dich wieder mit dir und der Welt zu verbinden, um den Prozess der Abkehr und Identifizierung umzukehren. Darum empfehlen wir dir sehr die „9 Schlüssel“ zu einem festen Bestandteil deines (all)täglichen Lebens zu machen. 

Immer wenn es dir mal nicht gut geht und du hast das Gefühl, dass dein Leben nur noch wenig Glanz gibt, ist dies ein sicheres Zeichen, dass einer oder mehrere dieser 9 Schlüssel in deinem Alltag zu kurz gekommen sind.

1. Steige aus aus jeder Form von Routine, Gewohnheit, Verpflichtung und Bindungen! 

Steige für einen Moment aus dem Karussell deines Lebens aus, nimm dir immer wieder Zeit für eine gute Tasse Tee, eine regelmässige Meditation, oder nimm dir sogar für einen oder mehrere Tage Zeit, um mit dir allein zu sein und lasse die Kreisgedanken in deinem Kopf zur Ruhe kommen.

Das ist wichtig damit du Abstand gewinnst, um mehr und mehr dich wieder zu spüren,- deinen Körper, deine Gefühle und Emotionen, deinen Atem, dein ganzes Dasein. 

Vielleicht glauben wir ja es geht nicht ohne uns und wir haben uns schon tief in den täglichen scheinbaren Notwendigkeiten verrannt. Wenn wir aber glauben uns nicht mehr aus ihnen heraus bewegen zu können, dann haben wir bereits viel von unserer Freiheit und Unabhängigkeit und letzten Endes uns selbst verloren.

2. Lerne die Nähe mit dir selbst zu schätzen!

Lerne die Nähe mit dir selbst zu schätzen. Lerne dich selbst mit allen deinen Wesensanteilen (besonders den nicht so schönen Aspekten) zuzulassen und zu lieben. 

Wenn es dir gut geht, ist es leicht mit dir in Frieden zu sein. Doch dich selbst auszuhalten und sogar zu lieben, mit allen Ängsten, Sorgen, Selbstzweifeln, Langeweile und Traurigkeit, eben mit allen Aspekten von dir selbst, ist die hohe Schule der Selbstliebe. 

So haben viele Menschen Angst davor mit sich selbst allein zu sein und projizieren auf die Einsamkeit und das Unbekannte all ihre Ängste und grössten Befürchtungen. 

Doch traue dich den Spiess umzudrehen und deinem Schatten direkt ins Angesicht zu schauen. Dann, im Licht deines Bewusstseins, kannst du sicherlich die Erfahrung machen, dass die Schatten ihren Schrecken verlieren und sogar zu deinen Verbündeten werden können. 

Wer schon längere Zeit mit sich allein und in Stille wahr, der wird für sich das grosse Geschenk kennen, dass sich offenbart, wenn man sich nur traut:

Aus eigener Erfahrung und seit einem längeren Rückzug vor einigen Jahren weiss ich, dass am Grunde meines Wesens ein Meer von Glück und Freude nur darauf wartet entdeckt zu werden. Das ist sicherlich auch bei dir so.

Die Audio Meditation, die wir diesem Leitfaden mitgegeben haben, hat die Kraft dir den Raum von Freude und Glückseligkeit wieder auf zu schliessen. Wende sie möglichst täglich für dich an, um dein Wesen für die Frequenzen von Kraft und Liebe zu öffnen. 

3. Verbinde dich mit der Natur und mit den natürlichen Rhythmen!

Alle Pflanzen, alle Tiere leben in, auf und von der Erde. Bei vielen Stammeskulturen ist die Erde eine Mutter und heilig. Nur wir Menschen haben uns systematisch im Laufe der Zeiten immer mehr von dieser, unserer Mutter getrennt. 

Ein Ausdruck hierfür ist, dass wir diese Mutter ausplündern als wäre sie ein Haufen toter Materie. Es gibt in unserer Kultur kaum mehr die Wahrnehmung, dass unsere Erde wesenhaft ist.

Durch unsere Wohnstätten haben wir uns nahezu vollständig isoliert von den Unwägbarkeiten der Natur. Das ist zunächst bequem und angenehm, hat aber auch einen Preis.

Es ist kein Wunder, dass viele Menschen sagen, dass ihnen das Vertrauen zum Leben fehlt und sie manchmal das Gefühl haben, dass der Boden auf dem sie stehen, nicht wirklich trägt. 

Darum, suche wieder die Natur, den Kontakt zur Erde. Gehe allein spazieren, übernachte draussen, lerne die Nacht und ihre Geheimnisse kennen, besuche Bäume und fühle was sie dir zu sagen haben, lausche auf die Stimmen der Tiere im Wald und fühle was auch sie fühlen, lass dich vom Wind schütteln und spüre was er dir über die Freiheit erzählen kann.

… und achte darauf wie es dir geht, nach jeder Zeit da draussen unter freiem Himmel.

Der amerikanische Wildnisforscher Robert Greenway sagt:

“Die zivilisatorische Schicht, die uns von der Wildnis trennt, ist nicht dicker als 3 Tage. Wer fastend und mit sich alleine ein paar Tage in der Natur verweilt, träumt anders, denkt anders, nimmt die Welt anders und mit allen Sinnen war.“

4. Sei wieder einfach!

Wir besitzen so unendlich viele Dinge die uns alle scheinbar eine kleine Erleichterung bieten. Das hat unser Leben kompliziert gemacht, weil wir glauben nicht mehr ohne sie auskommen zu können.

Vielleicht beschäftigen wir uns mit all‘ diesen Dingen um uns her, weil wir uns von uns selbst ablenken wollen?

Unsere grössten Besitztümer aber befinden sich in unserem Kopf, als Gedanken und Glaubensmuster. An ihnen halten wir eisern fest. Sie bestimmen, was wir erleben. Schon Jesus Christus stellte fest, dass man mit dem Glauben Berge versetzen kann.

… und in einer Zengeschichte fragt der Schüler den Meister was nun der Unterschied zwischen ihnen beiden sei. Der Meister antwortete:

„Wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich esse dann esse ich, wenn ich schlafe dann schlafe ich!“

Wenn wir gehen, dann denken wir vielleicht darüber nach was wir zum Abend essen sollten, wenn wir essen, denken wir vielleicht schon ans Schlafengehen und wenn wir dann im Bett liegen, können wir nicht schlafen, weil uns noch Dinge vom Tage durch den Kopf gehen.

Darum ist es so wichtig wieder EIN-fach zu werden und bei dem zu bleiben was wir JETZT gerade machen. Wir tun gut daran unsere Sucht nach Ablenkung auszunüchtern, indem wir uns bewusst enthalten. So kann unser Blick wieder frei werden, um das Wesentliche zu erkennen.

5. Verlasse deine Komfortzone!

Überwinde innere Grenzen,- lass dich ein auf Nichtwissen,- gebe die Kontrolle mehr und mehr auf und öffne dich für Neues.

Meistens bewegen wir uns in einem sicheren Rahmen, einem Raum den wir genau kennen, wo wir sozusagen auf Autopilot durchs Leben gehen. Das was wir dann erleben, also ernten, ist auch nur das, was wir gestern, vorgestern und auch davor erlebt haben.  

Das gibt uns ein Gefühl von Sicherheit und wir glauben die Unwägbarkeiten des Lebens unter Kontrolle zu haben. Das ist nur ein vermeintlich sicherer Hafen, der allerdings auch das wahre Leben und Lebendigkeit fast vollständig aussperrt.

Wenn du wahrhaftig auf das Leben neugierig bist, dann verlasse diesen Hafen mit seinen seichten Gewässern und riskiere dich! Leben ist IMMER Wandel und Veränderung. Wenn wir diese Aspekte ausschliessen, schliessen wir das Leben selbst aus.

Die Dinge, die mich im Nachhinein haben wachsen lassen, in meinem Leben bedeutsam wahren und starke innere Bilder hinterlassen haben, waren allesamt Erfahrungen, wo ich meinen ganzen Mut zusammen nehmen und eine echte innere Schwelle überschreiten musste. 

6. Werde langsam!

Auch die Geschwindigkeit die wir häufig an den Tag legen, unsere Bereitschaft uns abzuhetzen und unter Druck zu setzen, ist ein effektives Mittel vollständig diesen Augenblick, diesen Moment und damit unser innerstes Wesen zu übersehen. Der Verstand und unsere Wahrnehmung getrennt zu sein, unser Ego, lieben Schnelligkeit. 

Ich habe den Eindruck, dass das Leben in unserer westlichen Kultur sich immer noch mehr beschleunigt. 

Aber der grösste mögliche Kontakt zu dir selbst geschieht in und durch Langsamkeit! 

Wenn wir wieder langsam werden, stellen wir fest, dass wir beginnen tiefer wahr zu nehmen und zu fühlen. Wir können uns besser spüren und es öffnet sich uns der Raum von Inspiration. 

Ganz nebenbei werden wir mit Erstaunen feststellen, dass durch unsere Langsamkeit die Gründlichkeit unserer Tätigkeiten zunimmt und am Abend viel mehr erledigt ist wie wir dachten.

7. Lerne zu lauschen!

Ohren lauschen. Sie sind passiv, bereit aufzunehmen ohne einzugreifen, ohne zu trennen. 

Wir sind es gewohnt mit den Augen aktiv in die Welt zu hinaus zu schauen, uns um zu sehen, über die Augen schon erste Beurteilungen vorzunehmen, was wir da in der Welt erblicken.

Das ist aktiv. Die Augen können aber auch passiv und rezeptiv in die Welt blicken. Dann wird der Blick weich, kein fixieren, kein starren mehr. Die Welt wird als Ganzes wahr genommen. 

Könnte man sagen, dass die Augen dann lauschen?

… und können wir mit unserem ganzen Wesen, unserem Körper lauschen, mit dem Herzen, dem Atem, mit unserer Haut?

Lauschen auf innere Wahrnehmungen, Gefühle, innere Bilder, Träume, auf unsere innere Weisheit?

Können wir lernen uns selbst zu zuhören? Können wir die leise Stimme unseres Herzens vernehmen? Was will mein innerstes Wesen, mein Herz wirklich? Wonach sehnt es sich? Wonach sehne ich mich?

Zu lauschen bedeutet, unsere, nach aussen gerichtete Aufmerksamkeit, um 180° und nach innen zu drehen, um mich mit meinem fühlenden Herz zu verbinden.

8. Lerne zu verzeihen!

Ich selbst dachte lange ich hätte allen Menschen, die mich in meinem Leben verletzt, übergangen, ausgeschlossen und verurteilt haben, längst verziehen. Leider aber musste ich feststellen, dass ich oft nicht wirklich bereit war genau hin zu schauen und zu fühlen. 

Als mir dies bewusst wurde, musste ich mich solange im Verzeihen üben und mich reinigen, bis einfach KEINE innere Reaktion gegen einen bestimmten Menschen mehr in mir auftauchte.

Wir können mit unseren Eltern als unseren ersten Lehrern in unserem Leben beginnen: Gibt es Haltungen, Aussagen und Meinungen von ihnen, die mir (noch immer) die Knöpfe drücken? Oder bin ich mit allen Anteilen von ihnen in Frieden? Wir merken sofort an unseren unwillkürlichen Reaktionen und Emotionen, wenn dies nicht der Fall ist und wir unterschwellig zu grollen beginnen, weg hören oder gar schon aus der Haut fahren.

Dann sollten wir mit unseren Geschwistern, Schulfreunden, Lehrern, unserer ersten grossen Liebe weitermachen. Aber auch dann sind wir noch nicht fertig mit dieser so wichtigen Arbeit.

Was ist mit uns selbst? Ich musste feststellen, das der meiste Groll den ich hatte, gegen mich selbst gerichtet war. In vielen Situationen, in denen ich früher andere, Gott und die Welt beschuldigte, musste ich später feststellen, dass ich mich selbst innerlich beschimpfte:

Vielleicht weil ich nicht den Mut hatte in einer bestimmten Situation klar meine Meinung zu sagen, oder mich nicht getraut hatte einem Mädchen meine Gefühle für sie zu gestehen. Das habe ich dann später still in mir selbst getan,- habe endlich lautstark, aber unhörbar, meine Meinung herausgeschriehen, jemanden in Gedanken verletzt, oder ein fälliges Geständnis gemacht. 

Wenn wir die Arbeit des Verzeihen gut machen, werden wir in uns ein Gefühl von Freiheit erleben und wir fühlen uns energetisch erleichtert.  Dann bekommen wir im Nachhinein eine Ahnung wie wichtig es war und wieviel Lebensenergie es uns gekostet hat, unsere Anklagen aufrecht zu erhalten. 

Das alles vielleicht nur um Recht zu behalten, um gut da zu stehen, oder um den anderen zu verletzen, so wie er auch mich verletzt hat.

Wenn auch bei dir noch etwas hängt, tust du gut daran noch einmal aufmerksam durch deine Vergangenheit zu gehen, um gründlich die Arbeit des Verzeihens zu machen. 

Wenn mich Menschen und ihr Verhalten ärgern, innerlich in Opposition oder sogar in Angriffsstellung bringen, muss ich wissen, dass ihr Verhalten IMMER mit einem ungeliebten Anteil in mir selbst zu tun hat. Ich muss wirklich zutiefst verstehen, dass ich in ihnen und durch ihr Verhalten gerade einen Spiegel vorgehalten bekomme. 

Dieses berühmte Beispiel in der Bibel beschreibt perfekt um was es geht: 

In dem Moment wo eine Gruppe Menschen eine Ehebrecherin steinigen wollen, kommt Jesus vorbei. Er wendet sich direkt an die versammelten Menschen und sagt sinngemäss: „Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!“

Daraufhin aber ist niemand mehr aus der Menschenmenge in der Lage mit der Steinigung fortzufahren.

Das ist für mich eine der tiefgreifendsten Aussagen von Jesus Christus. Er meint damit, dass letzten Endes niemand frei von Fehlern ist, dass jeder sich auf die eine oder andere Weise schuldig gemacht hat und darum nicht mehr in der Lage sein sollte, andere Menschen zu verurteilen. 

Wir gehen in unserer Arbeit mit Menschen noch einen Schritt weiter. Wir alle haben je nach unserer Lebenserfahrung bestimmte regelmässig wiederkehrenden Reizthemen. 

Ein Freund von mir beschwerte sich zB immer wieder, dass er anderen nicht vertrauen könne, dass er regelmässig übervorteilt wurde und dass ihm regelmässig Werkzeug wegkam (er war Schreiner). Dieser Mensch aber hatte zu Hause ein riesiges Arsenal an Materialien und Werkzeugen, das auf undurchsichtigen Wegen zu ihm gekommen war. 

Wenn er heute in unsere Seminare käme, würde ich ihn fragen, wo er selbst andere Menschen,- was aber noch wichtiger ist,- wo er sich selbst übervorteilt, sein Inneres und sein eigenes Herz betrügt. 

Erst wenn wir unsere eigene Schuld Stück für Stück angenommen haben, werden wir uns bewusst, dass wir im Grunde alle immer unser Bestes tun und getan haben,- eben so gut wie wir konnten. 

… und dann kann auch Schuld und Anschuldigung sterben. Welche Erleichterung. 

In unseren Seminaren ist das Auflösen und Vergeben von Schuld ein zentrales Thema.

9.  Dient dein Leben, deine Vision allen Menschen und der Welt? 

Vielleicht an dieser Stelle der wichtigste Punkt. 

In unserer gegenwärtigen Welt ist Konkurrenz und Wettkampf an der Tagesordnung und zur Norm geworden, der Trent zu immer stärkerer Individualisierung des Einzelnen hat dazu geführt, dass wir Menschen uns immer mehr ausleben auf Kosten der Gemeinschaft und der uns umgebenden Natur. Die Ausplünderung unseres Planeten hat erschreckende Dimensionen angenommen und der grössere Fisch scheint sich auf Kosten des Kleineren voll zu fressen. 

Das ist sehr kurzsichtig gedacht, können sich Holzwürmer nur so lange den Bauch voll schlagen, bis das Stück Holz komplett verspeist ist. Dann müssen sie alle sterben.

In vielen alten Kulturen wussten die Menschen ihr fragiles Ökosystem zu wahren und es hat Dem die grösste Ehre und Anerkennung eingebracht, der sich am meisten um das Wohl des Stammes oder der Gemeinschaft verdient gemacht hatte.

Wir Menschen der Gegenwart haben das schon lange verlernt und können uns nur schwer als Teil von Allem erkennen. Die Inkas zB begrüssen sich noch heute mit den Worten: 

„In lak esch!“, was soviel heisst wie: 

„Ich grüsse ein anderes ICH-BIN in dir!“

Soll sich in unserer Welt und unserem persönlichen Selbstverständnis etwas ändern, müssen wir ganz neu zu denken lernen. Wir müssen in unserem Innersten verstehen, dass jeder in der Tiefe mit allen Wesen der Schöpfung verbunden ist. 

Wir sollten einsehen, dass unsere Zufriedenheit und Glück immer auch davon abhängt, wie glücklich und zufrieden unsere Mitmenschen und die uns umgebenden Tiere und die Natur ist. 

Wie können wir um uns her ein Feld von Harmonie und Gedeihen erschaffen, wie können wir selbst zu einem Ort werden, wohin sich andere Menschen hingezogen fühlen?

Jeder Egoismus entsteht aus dem (unwahren) Gedanken, dass es für mich nicht genug gibt, und dass ich kämpfen muss, um zu überleben, dass ich hier nichts geschenkt bekomme und wenn ich es mir nicht nehme, dann nimmt es ein Anderer. 

Dieses Weltbild ist so unendlich schmerzvoll und erzeugt zugleich immer wieder Erfahrungen, die diesen Gedanken bestätigen.

Wir müssen uns riskieren und ausprobieren. Dann werden wir sicherlich auch die Erfahrung machen:

Wenn es anderen Menschen gut geht, wenn es Tieren, Pflanzen und dem ganzen Planeten gut geht, dann dient das auch mir selbst. Erst dann fühle ich mich tief in meiner Seele genährt und mit Allem verbunden. 

Also,- in wiefern ist dein Leben und deine Vision ein Gewinn für Alle?

Hier eine kleine Geschichte zum Abschluss:

Ein Mensch hat den brennenden Wunsch zu verstehen was der Unterschied zwischen Himmel und Hölle ist. Gott lässt sich erweichen und schickt Petrus, dem Bitten des Menschen nachzukommen.

Also holt Petrus den Menschen ab und bald stehen sie vor einem gewaltigen Tor über dem in grossen Buchstaben HÖLLE steht. 

Schon in dem Moment, wo das Tor nur einen Spalt weit geöffnet ist, kommt ihnen der himmlische Duft einer köstlichen Speise entgegen und sie sehen viele Menschen dicht um einen riesigen dampfenden Kessel herum sitzen. 

Unser Besucher versteht nicht. „Das soll die Hölle sein?“ fragte er Petrus ungläubig.

Dieser zeigt auf die Unterarme der Menschen im Kreis. An diesen sind jeweils zwei sehr lange Löffel geschnallt. So sehr sie sich auch immer bemühen,- die Löffel sind zu lang, um sie bis zum Mund zu führen. 

Erst jetzt erkennt der Mann das schreckliche Leid in den Gesichtern der Menschen hier unten, die sich erfolglos bemühen, die zu langen Löffel in ihren Mund zu bekommen.

Jetzt will unser Besucher natürlich auch den Himmel kennen lernen.

Schon bald stehen sie vor einem riesigen Tor mit der Aufschrift „HIMMEL“. 

Als der Mann nun in Begleitung von Petrus auch diesen Raum betritt, ist er zunächst enttäuscht und irritiert: 

„Das soll der Himmel sein? fragt er. 

„Hier riecht es und sieht es ja genau so aus wie in der Hölle und die Menschen, die um den Kessel herum sitzen, haben die selben langen Löffel an ihren Unterarmen?

Petrus fordert ihn auf genau hin zu schauen. 

Mit einem Mal versteht der Mann! Die Menschen hier um den riesigen Suppenkessel herum sehen überglücklich aus und aus unserem Besucher bricht es hervor: 

„Diese Menschen füttern sich ja GEGENSEITIG!“

Ich wünsche dir viel Erfolg,

Tom

 

 

„Audio-Meditation zu innerem Glück und grenzenlosem Potential“

Noch ein paar Worte zur Meditation „inneres Glück und grenzenloses Potential“

Diese Meditation ist kein banales Werbegeschenk!! Sie hilft dir dich mit deinem Herzen zu verbinden,…und wer mit seinem Herzen verbunden ist, hört immer mehr auf im Kopf zu sein!

Ich empfehle dir die Meditation täglich zu machen, dann, wenn du dich wirklich entspannen und du dich für mindestens 30 Minuten zurück ziehen kannst, um mit dir allein zu sein.

Am Anfang kann es während der Meditation für dich hilfreich sein, kurz auf deinem Player die Pause-taste zu drücken, wenn dir die Anweisungen zu schnell aufeinander folgen.

Um in dir ein inneres Programm bleibend umzuschreiben, braucht es mindestens 28 Tage, besser länger. Wichtig ist, dass du mit der Zeit lernst automatisch in deinem Herzzentrum zentriert zu bleiben.

Es kann sein, dass du die Meditation, wenn du sie längere Zeit praktiziert hast, nicht mehr brauchst. Vielleicht weil du spürst, worauf es wirklich ankommt. Dann entzünde trotzdem weiter die Flamme in deinem Herzen und führe die segensreichen Umprogrammierungen in deinem Geist fort, ohne den unterstützenden Text dir jedes Mal neu anzuhören.

Mit der Zeit kannst du dich überall wo du bist, schnell mit deinem Herzen und dem Gefühl der Freude und Wärme verbinden, die dein Wesen ja in der Tiefe sowieso ist. 

Wenn du dieses Geschenk wirklich ernst nimmst und dran bleibst, kann es für dich wertvoller werden wie alle Reichtümer der Welt. Ausserdem freuen auch wir uns, wenn Menschen ihrem Herzenswunsch folgen und Schritt für Schritt die Idee der Trennung überwinden. 

Das ist auch, auf den Punkt gebracht, was im Zentrum unserer Arbeit im Rahmen der TURYA Akademie steht: 

DIE ÜBERWINDUNG DER TRENNUNG

Das ist immer auch ein Beitrag für den Weltfrieden und zugleich aktiver Umweltschutz 😉

 

 

Die Vision ist eine Botschaft der inneren Quelle an uns.

Ein neues Buch ist gerade erschienen "Die Wiederentdeckung meiner Stille" -  Meine Visionssuche im Tessin, von Catherine Eschweiler

Hier findet ihr alle Presseartikel, Film, Podcast und Interwiews mit und über uns zur Visionssuche!

Ein sehr interessanten Artikel ist in der Zeitschrift Happinez erschienen. Er wurde von einer Teilnehmerin unserer Visionssuche im September 2019 verfasst.